Großes Tennis: Ente gut alles gut!

Ganz großes Tennis: „Mordversuch auf Platz 9.“, „Rettung in letzter Sekunde.“, „Freche Kücken im Nachwuchs!“… Die Reihe der Schlagzeilen könnte unbegrenzt fortgesetzt werden, denn das, was dort auf dem Platz gegenüber der Geschäftsstelle des TC Grün-Weiß im Kurpark passiert ist, ist einmalig.

Morgens, wenn die Asche noch unberührt in der Sonne liegt, zeigt Mutter Ente ihren Kücken gern die Schönheiten des Kurparkes. Dass sie sich aber ausgerechnet auf der Tennisanlage verlaufen sollte, wäre wohl gar nicht aufgefallen. Auch Trainer Gustavo zeigte sich von dem tierischen Besuch eher angenehm überrascht, denn gestört. Erst als das Enten-Quartett aufgeregt der Aus-Linie entlang watschelnd nach einem Fluchtweg suchte, war ganz offensichtlich Gefahr im Verzug: Ein pechschwarzer Rabe hatte die Kücken als wehrlose Beute ausgemacht und drängte die Kleinen samt Mutter in die Ecke. Diese plusterte sich auf und breitete ihre Flügel zum Schutz ihrer Kücken aus. Was – nebenbei bemerkt – den Raben keineswegs zu beeindrucken schien.

Rettung in letzter Sekunde kam sodann vom Nebenplatz, wo Jennifer Lerbs und Schwiegervater Hartmut Lerbs mit Gustavo Re trainierten. Mit vereinten Kräften und zweckentfremdeten Tennisschlägern wurde den Enten der rechte und sichere Weg in die Freiheit und dem Raben in die Flucht gewiesen. – Womit einmal mehr bewiesen ist, dass der TC Grün Weiß eine außergewöhnlich erfolgreiche Nachwuchsarbeit betreibt und: Ente gut, alles gut!

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